Um mit einer Overlockmaschine perfekte Ergebnisse zu erzielen, benötigen Sie nicht nur Geschick, sondern auch das richtige Overlockgarn. Natürlich dürfen Sie auch Nähgarn verwenden.
Overlockgarn erkennen Sie auf den ersten Blick. Nämlich an den Rollen. Im Gegensatz zu Nähgarn haben sie eine konische Form. Außerdem sind die Rollen dicker. Overlockgarn unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von normalem Nähgarn. Im Vergleich ist es dünner – Aus diesem Grund ist es auch weniger reißfest. Die Verarbeitungsmethode sorgt schließlich für die nötige Dehnbarkeit und Reißfestigkeit der Nähte. Das Nähergebnis verdankt seine Haltbarkeit daher einer Schlinge. Overlockmaschinen sind sehr robust, daher sind alle Arten von Garnen für den Einsatz geeignet. Sie sind eine Art Allesfresser. Die Garnspule muss gerade und fest auf dem Stift sitzen. Die Öffnung an der Unterseite ist etwas breiter, wodurch das Garn stabiler auf der Spule sitzt und reibungslos abrollt. Sitzt die Spule nicht richtig, kann dies Probleme verursachen.
Die allgemein verwendete Dicke von Overlockgarn ist 40/2. Die erste Zahl gibt die Dicke des Garns an und die zweite Zahl hinter dem Schrägstrich gibt die Anzahl der Fäden an, in die das Garn gedreht ist. Overlockgarn ist in verschiedenen Längen erhältlich. Overlockgarn wird meist aus Polyester hergestellt, da dieses Material die besten Eigenschaften aufweist. Es reißt nicht leicht und hat weniger Unregelmäßigkeiten und Knötchen. Somit hat das Polyester einen positiven Einfluss auf die Haltbarkeit der Naht und auf das gesamte Nähergebnis.
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